Fremdvisualisierung
OPC ist ein offener Standard für Datenkommunikation. OPC basiert auf dem OLE-Standard von Microsoft. Das Prinzip von OLE (Object Embedding and Linking) lässt sich gut mit Microsoft Office nachvollziehen. Wenn Sie ein Dokument z.B. in Excel erstellen, können Sie es z.B. in Word als eingebettetes Objekt einbinden. Das Word-Dokument und die Excel-Datei sind nun verknüpft. Wenn sie das Excel-Dokument bearbeiten, werden die Änderungen automatisch im Word-Dokument übernommen. Sie ersparen sich so das ständige Kopieren und Einfügen.
OPC (OLE for Process Control) bietet diese OLE-Funktionalität im Netzwerk. Ein OPC-Server speichert alle Daten (z.B. die Gruppenadressen und Zustände einer EIB-Anlage). Ein OPC-Client hat Zugriff auf den Server und damit auf die Daten. Es gibt verschiedene Clients von verschiedenen Herstellern (z.B. grafische und tabellarische Form), die Dank des offenen Standards alle mit OPC-Servern kommunizieren können. Nach dem OLE-Prinzip sind z.B. Zustandsänderungen der Anlage im Client sichtbar. Andersherum können Sie mit einem Client über den OPC-Server in die Anlage eingreifen und z.B. schalten.
Es gibt eine Reihe von Visualisierungsclients mit OPC-Unterstützung. Dank OPC haben Sie viele Möglichkeiten eine EIB-Anlage zu visualisieren und aus der Ferne zu steuern. Sie sind nicht an Hersteller und an eine Plattform gebunden.
NETxEIB Open OPC ist eine Software, die in Zusammenarbeit mit eibNode eine extrem sichere und stabile Plattform für OPC-Clients bildet. Sie ermöglicht so die Anbindung der EIB-Welt an Fremdgewerke.